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14. Oktober 2013 1 14 /10 /Oktober /2013 11:48

"Ich muss noch, die Wäsche waschen, das Auto putzen, den Bericht fertigschreiben, das Essen machen,... und da wollte ich noch das Buch fertiglesen." 

Es ist diese ewig lange Liste, von Dingen, die wir noch erledigen müssen und schon wenn wir daran denken, werden wir müde und demotiviert. Manche Pflichten sind diese, wo man sie einfach erledigen muss und das leider regelmäßig - wie zBsp den Müll rausbringen, oder das Zimmer aufräumen. Doch was viele vergessen und was super wichtig ist und fast schon als goldene Regel gesehen werden kann, "Wenn man sich zu viel auf einmal vornimmt, oder eine zu lange Liste schreibt, dann schafft man das entweder mit guter Selbstdisziplin, oder gar nicht."

Man kann es sich vorstellen, als riesiger Stein, bestehend aus Aufgaben, rollt auf uns zu und anstatt sich ihm in den Weg zu stellen und zu zertrümmern - rennen wir vor ihm weg. Wenn aber viele kleinere Steinchen zu uns rollen, dann haben wir weniger Angst und sind eher bereit diese Aufgaben einzeln zu erledigen, ohne im Hinterkopf noch die ganzen anderen zu haben.

Auch ist das ähnlich mit größeren, nicht allzu alltäglichen Zielen, wenn man sich zu viel vornimmt, so scheitert man eher. Es gibt dann Druck, den wir uns selbst aufbauen.

Ein Beispiel wäre, dass man einige Wochen hat um eine halbstündige Präsentation vorzubereiten, die einem den Platz in der Universität sichern kann. Nebenbei haben wir noch einen Arbeitsplatz zu finden, eine möglichst bezahlbare Wohnung und die Feiern mit Freunden kann man schließlich auch nicht immer sausen lassen.

Wir haben uns den Text schon gefühlte hundert Male angeschaut und eingeprägt und eigentlich können wir es schaffen, doch wir bauen uns immer mehr Druck auf und das kann nicht nur anspornen, sondern auch ganz das Selbstbewusstsein nehmen. Die viele Dinge die nebenbei noch zu erledigen sind, schaffen wir irgendwie, doch wenn dann dieser alles entscheidende Moment kommt und wir auf der Bühne stehen und loslegen müssen, da haben wir ein Blackout, eine unüberwindbare Angst kommt hoch, dass alles zusammenbrechen kann und es doch eigentlich sinnlos ist, das alles zu versuchen, da wir eh wissen, wir werden scheitern. Doch dagegen können wir etwas tun, und zwar wenn es zu dem einen Moment kommt, wo wir reden müssen, dann sollten wir sofort loslegen, sich nicht ablenken lassen durch Gedanken an andere Pflichten und die Aufmerksamkeit aufs Ziel richten - auf das Ende der Präsentation.                                                                                     Denn wenn wir uns zu sehr auf die Rede konzentrieren und allgemeint auf unser Handeln auf dem Weg zum Ziel (ggf. Artikulation, Blickkontakt, Körperhaltung), dann sind wir eher dazu veranlagt zu scheitern.

Klingt vielleicht ein wenig nach etwas, das man sich mal durchliest, aber eher nicht wirklich durchsetzt, aber hier vielleicht noch ein interessanter Exkurs in einen weiteren Bereich des Ermüdigens ohne was wirklich anstrengendes gemacht zu haben:

Ich weiß nicht ob das gerade ein Mann, eine Frau, ein Junge, oder ein Mädchen liest, aber ich glaube ich kann ziemlich sicher behaupten, dass jeder zweite, oder dritte der Leser gerne shoppen geht. Wenn ich gerade jemanden erwischt hab, der das ungerne tut, der kann mein Beispiel einfach anders interpretieren, der Sinn dessen, was ich aber sagen will bleibt der gleiche: "Menschen werden müde von Entscheidungen"

Wenn man shoppen geht, dann muss man sich ständig entscheiden "Gefällt mir das, gefällt mir das nicht?", "Sitzt die Hose zu eng, oder ist sie zu teuer? Kann ich mir das leisten, oder sollte ich mir vielleicht lieber eine Pommes kaufen?". Solche Gedanken und Fragen beschäftigen einen dann und man wird müde und das nicht nur, weil man so viel gelaufen ist. Die Entscheidungskraft der Menschen ist begrenzt, so sagen dass einige Forscher, die sich damit auseinandergesetzt haben. Es kann dazu führen, dass man sich schlapp und müde fühlt, auch wenn man nicht so viel erledigt hat, zwischendurch ausruhen, ist also ganz gut. 

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Published by My coloured life
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